Sonntag, 17. Januar 2016

Mit Vollkornbrot ins Neue Jahr - Dinkel - Roggen Brot ohne Kürbiskerne

, nach Weight Watchers, sehr frei interpretiert vom Mehlkäfer , deines Vertrauens.




3 smarte Points pro Scheibe, bei 26 Brotscheibchen.......

Ich habe ein kleines Rezeptbuch von Weight Watchers veehrt bekommen, das neben einigen interessanten und spannenden Rezept auch zwei Backrezepte enthalten, die bei mir zur massiven Gänsepelle führten, denn sie arbeiten mit Angaben, die eher einen kompakten Stein zu Tage fördern, denn ein wohlschmeckendes Brot oder einen Zopf, dessen hervorstechendes Mehrmal der starke Hefegeschmack und Hefeduft ist. Zudem wird hier überwiegend mit Trockenhefe gearbeitet und die ist meines Erachtens nur im äussersten Notfall zu verwenden  - bei Hungernot oder Krieg?!


Im Ursprungsrezept sind Sauerteigextrakt und Ahornsirup angegeben, diese Komponenten, sowie die Trockenhefe habe ich ersetzt.


Mein  Variation vom Dinkel - Roggen - Brot ( ohne Kürbiskerne)

sieht folgendermaßen aus:

Sauerteig


400 gr. Roggenvollkornmehl, frisch gemahlen ( wer keine Mühle hat, beim Biodealer ...)
  40 gr. ausgefrischtes Roggenanstellgut
400 gr. Wasser ( 50 °C)

Roggenvollkornmehl und Wasser verrühren , das Anstellgut hinzufügen, mit einem Holzlöffel möglichst glatt rühren. Bei 20 Grad Raumtemperatur gut 24 Stunden reifen lassen.




840 gr. Sauerteig
400 gr. Dinkelvollkornmehl ( wer keine Mühle hat, vom Biodealer)
310 gr. Wasser ( ca . 36 ° C)
    6 gr. Frischhefe ( Bioqualität ) * optional
  11 gr. Meersalz
  10 gr. Thymianhonig ( hier habe ich den Ahornsirup kurzerhand gestrichen)


Wer ohne Hefe backt, erhöht die Stückgare, soll heissen, ihr wartet solange bis der Teig den oberen Rand euer Backform erreicht hat, bevor ihr die Form in den Ofen schiebt. Das kann ja nach Raumtemperatur schon mal 4 bis 6 Stunden dauern.



Du brauchst eine großen Rührschüssel und einen stabilen Holzlöffel. Alle Bestandteile des Rezeptes möglichst klümpchenfrei verrühren - Dinkel hasst es zu lange geknetet oder gerührt zu werden.
Nach getaner Tat, füllst du deinen relativ flüssigen Teig in eine geölte Form ( ich bevorzuge hier Trennspray) .


Nun eine schicke Abdeckhaube über die Form und ca. 80 bis 90 Minuten Geduld, die kleinen Helfer im Teig brauchen Zeit um ihren Dienst zu verrichten. Zwischenzeitlich heizt du einen Backofen auf  250 Grad auf, dein Brot liebt Wärme.... so solltest ihm diese gönnen.
Wenn dein Teig den oberen Rand der Form erreicht hat, schiebst du Backform mit dem Teig ( aber ohne die Duschhaube...) in den Ofen, nach zwei Minuten öffnest du den Ofen einen Spalt und schwadest das Herzchen ordentlich, soll heissen du wuppst mit der Blumenspritze ( hier allerdings klares Wassser ohne Dünger oder Glanzmittelchen..) einen anständigen Wassernebel in deinen Backofen. Nach 10 Minuten öffnest du den Ofen, lässt den Wasserdampf entweichen und regulierst du Backtemperatur auf  210 Grad und backst für weitere 60 Minuten ab.



Vor dem Anschneiden des Brotes sollte es mindestens 24 Stunden ruhen...... Vollkornbrot mag nicht frisch angeschnitten werden.






 Viel Spass beim Nachbacken.





Kommentare:

  1. Vielen Dank ��!
    Eine Frage, was ist "ausgefrischtes Roggenanstellgut", wo bekomme ich das? Werde es wenn ich alle Zutaten beisammen habe auch mal backen.
    Was würdest du bei dem Hefezopf ändern? LG Katy

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  2. Gerne, aufgefrischtes Anstellgut ist die kleine Menge Roggensauerteig, die man im Kühlschrank aufbewahrt. Ich "füttere" mein Anstellgut einmal in der Woche mit 50 gr. Roggenmehl und 50 gr. Wasser, lasse es gut 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen und stelle es dann wieder in den Kühlschrank. Davon entnehme ich die gewünschte Menge und setze damit meinem Sauerteig an. Wenn du Sauerteig brauchst - sag Bescheid. :D

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    1. Ja das wäre super! Hab ich nämlich nicht... Sehen wir uns Dienstag früh im Treffen?

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    2. yepp, ich bringe dir dann Anstellgut mit....

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