Dienstag, 15. September 2015

Teile dein Brot - willkommen im Land des Selbstbetrugs und der Heuchelei. Welcome refugees - We are ashamed of the hatred and misanthropic remarks of fellow human beings , who have done nothing for their own country as a rule , except to enrich themselves .

Der Eine oder Andere mag sich gewundert haben, fast drei Monaten hier nichts mehr vorgefunden zu haben.

Nun, ich habe selbstverständlich gebacken...für uns, die Familie und für Freunde.

Aber ich vermag es nicht, im Angesicht von Krieg, Vertreibung, von Angst und grösster Not, im Angesicht von Hunger und Mord , hier in humoresken Verrenkungen durch die sozialen Netzwerke und durch die Blogs zu mäandern......wo es mir ständig die Schamesröte ins Gesicht treibt, ob der menschenverachtenden Äusserungen mancher Mitmenschen, denen es offenbar zu gut geht und deren Geschichtskenntnisse hinsichtlich der eigenen, als auch der allgemeinen historischen Entwicklung in Europa geringer sind als die persönliche Gier und der Neid, als auch die bodenlose Feigheit die sie veranlasst unerkannt ihre hasserfüllten Statements in Netzwerken wie Facebook usw. von sich zu geben. Sie erbrechen einen Unrat, der mich, hinsichtlich der Lebensumstände der Flüchtenden, der Kriegsweisen, der Frauen und Kinder, sprachlos hat werden lassen.
Da wird in verbaler Gewalt ein Szenario herbeibeschworen, das hierzulanden schon einmal zu einem Völkermord geführt hat.
Derselbe Ungeist in den Worten der Enkel jener Menschen, die selbst aufgrund einer dämonischen Tyrannei zu Flüchtlingen und Flüchtenden, zu Opfern wurden.... Opfer eines System, das ihre Grosseltern nicht selten selbst emporgehoben haben, durch die eigenen Stimme. Denn nicht zuletzt sie haben HEIL geschrieen.
Nichts dazugelernt haben jene, die fast vierzig Jahre später in den Prager Botschaft standen und darauf hofften das ihnen Asyl gewehrt wurde.
DEUTSCHE...... na und? Was bitte ist denn Deutsch?
Carl Zuckmayer hat die Dummheit dieser Beutedeutschen und ihrer Brut auf den Punkt gebracht, in dem er den General Harras einem jungen Leutnant gegenüber, der auf Grund dessen das in seiner Ahnenreihe "NICHTARISCHE" Vorfahren zu finden sind, folgende Sätze sprechen lässt: "Harras: Na... stehn Se mal bequem, knöppen Se ihr Innenleben auf. Toter Punkt - oder Liebeskummer? ... Na also...Also wat is'n mit der kleenen Morungen? Hartmann: Es ist aus, Herr General. Wir werden uns nicht verloben.
Harras: Ach! Warum nicht?
Hartmann: Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich wegen...es ist da etwas mit meinem...Nachweis. Eine meiner Urgroßmütter scheint aus dem Ausland gekommen zu sein.
Harras: Ach da sind Se wohl nich janz arisch. Was?
Hartmann: Man hat das oft in rheinischen Familien. Jedenfalls sind die Papiere nicht aufzufinden.
Harras: Naja. Dann begreif ich natürlich Fräulein Morungen. Dann sind Sie ja 'n Mensch zweiter Ordnung. Da könn' Se ja keene Parteikarriere machen. Hartmann: Nein, Herr General.
Harras: Schrecklich. Diese alten verpanschten rheinischen Familien! ... (lacht vor sich hin) Stell'n Se sich doch bloß mal ihre womögliche Ahnenreihe vor: da war ein römischer Feldherr, schwarzer Kerl, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Dann kam 'n jüdischer Gewürzhändler in die Familie. Das war 'n ernster Mensch. Der 's schon vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Dann kam 'n griechischer Arzt dazu, 'n keltischer Legionär, 'n Graubündner Landskecht, ein schwedischer Reiter...und ein französischer Schauspieler. Ein...böhmischer Musikant. Und das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen, gesungen und...Kinder jezeugt. Hm? Und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der ... Matthias Grünewald. Und so weiter, und so weiter. ... Das war'n die besten, mein Lieber. Vom Rhein sein, das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. Das is Rasse. Sei'n Sie stolz drauf, Leutnant Hartmann, und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter auf den Abtritt!
Hartmann: Das kann ich Fräulein Morungen niemals begreiflich machen.
Harras: Weil Se 'ne dumme Gans is!
Hartmann Herr General!
Harras: Ach sei'n Se doch froh, daß Se de Schneppe los sind! Die is doch keine Briefmarke wert, 'n Spaß für acht Tage Urlaub, bestenfalls! ... "



Hierzulande, wo der Friese nicht den Sachsen, der Sachse nicht den Bayern, der Bayer nicht den Berliner, der Berliner nicht Saarländer oder Hessen versteht......weil deren Mundart für viele schon eine Fremdsprache darstellt und deren Lebensart so fremd gegenüber der eigenen Moral/Unmoral steht, will man sich selbst erhöhen, pocht auf christliches Abendland, ohne sich selbst bewusst zu sein, wie sehr der Zimmermann aus Galiläa mit jeder menschenverachtenden Äusserung wieder und wieder ans Kreuz genagelt wird. Menschen die sich anmaßen von christlichen Werten zu schwafeln, reden von Auschwitz und von Gaskammern. Wohl weil ihr Christentum seine Wurzel in der Barbarei der eigenen Großväter hatte. Aus der Geschichte nichts gelernt. Menschen, die anderen mit geifernder Freude beim Sterben zusehen.

Für das Elend in Afrika, für das Sterben im Nahen Osten tragen wir, durch das Kreuzchen auf unserm Wahlzettel Verantwortung. Die Ausbeutung der Rescourcen in Afrika, die Waffenlieferungen im Nahen Osten, sind auch unser Verschulden und somit unsere Verantwortung.

Die die haben wir wahrzunehmen, wenn in diesen Ländern Menschen Hungers Sterben, wenn Menschen von religiösen Fanatikern ermordert werden.

Und während der Hass auf die Flüchtlinge durch eine teils schlimme Medienpropaganda noch geschürt wird - bekommt der Bürger nicht mit was zudem noch hinter seinem Rücken ausgeheckt wird. TTip - besonders für die, die Taschen schon voller Geld haben ein Gewinn......und eine Garantie dafür das die Armen der Ärmsten gar keine Chance mehr haben.


Kommentare:

  1. Leider nur allzu wahr. Wie war das noch: "der Schoss ist fruchtbar noch aus dem dies kroch".... Hier in den USA ist man froh, dass der Ozean die Flüchtlinge aus Syrien usw. fernhält, und gewisse republikanische Kandidaten würden gern zusätzlich mit Mauern den Strom der "Criminals and rapists" aus dem Süden fernhalten.

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    1. Was soll ich sagen Karin, gestern saß der Vorsitzende der AfD in einer Diskussionsrunde bei Günther Jauch und schwafelte von "Fremdsteuerung" (der Medien) und "Merkelisierung". Der Sprachgebrauch ist dem von 1933 durchaus gerecht.

      Liebe Grüsse
      von der Mehlkäferin

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    2. Ich trage mich gerade mit dem Gedanken, ein Blog-Event: "Ein Brot für Flüchtlinge" zu veranstalten, oder so ähnlich. Man kann gar nicht genug ins Horn tuten.

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